Über uns
Veltheimer Mohnöl -
ein Qualitätsprodukt mit Tradition
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"Veltheimer Mohnöl" - hinter diesem Namen steckt der kleine Landwirtschaftsbetrieb von David Brugger und Daniela Ruflin
aus Veltheim im Aargau. Seit 2003 befassen wir uns intensiv mit der Kultivierung und Verarbeitung des Mohnes, einer
faszinierenden sowie auch besonders anspruchsvollen aber längst vergessenen Kulturpflanze. Mohn wurde bis zur
Jahrhundertwende im Schenkenbergertal angebaut und in der alten, wasserbetriebenen Veltheimer Öli zu schmackhaftem Speiseöl
verarbeitet. Seine wertvollen Eigenschaften, welche wir heute in der modernen Ernährung sehr zu schätzen wissen, waren
bereits unseren Vorfahren bekannt.
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Der Mohnanbau
Inzwischen haben wir rund um dem Mohn einen grossen Erfahrungsschatz gesammelt. Bei selber ausgeführten Feldversuchen
konnten wir die am besten geeigneten Mohnsorten bestimmen und die Anbautechnik stetig verbessern. Dank guten Beziehungen
zu Mohnzüchtern und der Landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Reckenholz profitieren wir von regelmässigem
Erfahrungsaustausch. Ausserdem sind wir bestrebt, Anbau und Verarbeitung laufend zu optimieren.
Die von uns kultivierten Mohnsorten sind Teil der Sortenliste der Europäischen Union. Es handelt sich dabei um Back-
und Ölmohn für die menschliche Ernährung. Diese Mohnsorten sind für den Anbau in der Schweiz zugelassen.
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Die Geschichte des "Veltheimer Mohnöls"
Die Idee zum Mohnanbau spuckte mir schon viele Jahre im Kopf herum. Fasziniert vom Klatschmohn, der auf unseren
Buntbrachen in grosser Zahl blühte, war da eines Tages der Gedanke, "einmal etwas mit Mohn zu machen". Und so kam es
2003, nach Versuchen im eigenen Hausgarten, zum ersten grösseren Mohnanbau. Die Aussaat erfolgte damals von Hand
mit dem Säsack, ein Sägerät, wie es noch mein Vater und Grossvater benützt hatten.
Zuerst geschah nichts auf dem Feld, da Mohn eine sehr langsame Jugendentwicklung hat. Die Leute im Dorf wunderten sich,
was dort auf dem Feld wohl gedeihen sollte. Später, als die Saat aufgegangen und zu stattlichen, saftigen Jungpflanzen
gediehen war, fragen sich die Leute im Dorf abermals, was dort auf dem Feld wohl wachse. Dann kam der Tag im Juni, als
sich die erste Mohnblüte öffnete. Ein paar Tage später stand das ganze Feld in roter und weisser Blütenpracht. Und wieder
fragten die Leute im Dorf erstaunt, was es wohl mit der auf diesem Feld gedeihenden, seltsame Kultur auf sich hatte.
Die Älteren unter ihnen jedoch wussten es bereits - und wir waren erstaunt, wie viele Leute aus dem Dorf und der Region
sich noch an den Mohnanbau und den "Mägi" oder "Magsamen" erinnerten. Viele waren als Kinder in den Feldern bei der
Mohnernte von Hand mit dabei oder hatten noch die alte Öli in Veltheim in Erinnerung, wo sie vom feinen "Chrosi" -
welcher nach dem Pressen der Mohnsamen anfällt - gegessen hatten.
Es folgte die erste Pressung. Der Geschmack des Mohnöls überzeugte uns so sehr, dass wir beschlossen, den Mohnanbau
weiter zu verfolgen. Und so kam es zum Veltheimer Mohnöl.
Weitere Mohngeschichten
Das Aargauer Dorf Mägenwil trägt als Dorfwappen eine Mohnkapsel. Der Name Mägenwil leitet sich von der alten Mohnbezeichnung
"Mägi" ab.
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